Montag, 21. November 2016

Tschüs Blogger!


Auf meinem Blog war es die letzten Wochen etwas ruhig. Das hatte seinen Grund. Und zwar den, dass ich zu Wordpress gewechselt bin. Das war ein großer Aufwand. Aber nun ist die Seite soweit fertig und nach meinen Wünschen durchgestylt.

Auf dem neuen Blog soll nun ein anderes Lüftchen wehen.
Seid gespannt und besucht mich!

SGKUNST-BLOG.COM


Mittwoch, 2. November 2016

Tiere damals vs. heute [5/11]

Ich stelle mich bei Tieren immer etwas blöd an. Ich glaube es liegt daran, dass wir Menschen die Tiere immer extrem niedlich finden und daher den Kopf größer einschätzen als er tatsächlich ist.

Damals
2011 habe ich die Schatten gerne noch komplett weggelassen, weil ich gar nicht wusste wie ich es anstellen sollte. Ich habe gesehen, wenn etwas dunkler war und dann die ganze Fläche ausgemalt.

Heute
Seit dem Ausbildungsbeginn habe ich sehr viel dazu gelernt und mir fällt es manchmal sehr schwer, eine Skizze nicht zur Zeichnung werden zu lassen. Bei dem Portrait handelte es sich um einen Auftrag und ich konnte meinem Perfektionismus freien Lauf lassen.



Welches Motiv fällt dir besonders schwer?


Freitag, 28. Oktober 2016

rentarto.de - Kunst ganz einfach vermieten und verkaufen?

Schon häufiger hat mir Facebook über Werbeanzeigen diese Plattform für Künstler und Kunstliebhaber vorgeschlagen. Was ich natürlich ignoriert habe. Als ich neulich den Tipp aus privater Hand und mehreren Richtungen bekam, wurde ich doch neugierig und habe mich einfach mal angemeldet.

Mittwoch, 26. Oktober 2016

Linolschnitt + Druck

In der Ausbildung bin ich in den Genuss einer richtigen Druckwerkstatt gekommen. Wir haben alle nötigen Werkzeuge und Pressen vor Ort gehabt und sogar das Papier selbst geschöpft. Ich habe dort nahezu alle manuellen Druckplattenherstellungen des Hoch- und Tiefdrucks kennen gelernt, die an einer Schule möglich sind: Kaltnadelradierung, Holzschnitt, Linolschnitt und das Zink-Ätzen.

Jetzt hatte ich Bock für die neue Bewerbung und den Etsy-Shop wieder zu drucken. Allerdings wohne ich in einer Mietwohnung mit schickem Laminatboden, der keine Sauerei verzeiht. Also musste ich mir die sauberste Variante aussuchen. Linolschnitt.

Das Material


In jedem gut sortierten Bastelbedarf gibt es fertige Sets für Anfänger zwischen 15€ und 25€. Diese beinhalten ein Grundsortiment Klingen mit Halter, eine Walze, eine kleine Tube Farbe, eine kleine Druckplatte, eine Motivvorlage und eine Anleitung wie es funktioniert. Da ich wusste, wie es geht und was ich brauche, habe ich mir für rund 30€ das Material passend einzeln bestellt.

Die Vorbereitung


Bei der Motivwahl muss man Bedenken, dass die Möglichkeiten der Detailtiefe beim Linolschnitt begrenzt sind. Das Foto meiner Fliege habe ich durch Photoshop gejagt um es auf schnellem Weg stark zu vereinfachen. Danach habe ich es in gewünschter Größe ausgedruckt. Für die Übertragung auf die Platte nimmt man am besten Kohlepapier. Da ich das nicht hatte, habe ich die Rückseite meiner Vorlage einfach mit Kreide bearbeitet, auf der Platte mit Klebeband befestigt und mit Kuli durch gezeichnet.


Das Schnitzen


Linolschnitt ist ein Hochdruckverfahren. Das bedeutet: alles was stehen bleibt ("hoch steht") wird am Ende wie bei einem Stempel die Farbe abgeben. Man schneidet also alles weg, was am Ende nicht zu sehen sein soll. Für Anfänger empfehle ich die negativ Variante. Dabei wird das eigentliche Motiv entfernt. Das ist wesentlich einfacher, da man meistens nicht so filigrane Linien stehen hat, die zu schnell abreißen können.


Das Schnitzen dieser Platte (A6) hat übrigens rund 6 Stunden gedauert. Wer das zum Ersten mal macht sollte also (bei einem ähnlich schwierigen Motiv) mindestens 2 Stunden mehr einplanen. Außerdem solltet ihr Pflaster und Flüssigkleber bereit halten, denn es kann leicht passieren, dass man abrutscht und dann entweder die zarten Fingerchen oder eine filigrane Linie anreißt. ;)

Der Druck


Da ich keine teure Druckpresse habe, sah mein Druckaufbau folgendermaßen aus (von unten nach oben): Wachstuchdecke gegen Flecken, Druckplatte mit Motiv nach oben, dünne Schicht Farbe aufgewalzt, Postkarte, Küchentuch gegen Flecken, Buch und obenauf mein Körpergewicht. Nach wenigen Sekunden ist der Druck fertig.
Vielleicht muss man die Platte noch einmal überarbeiten, weil die Kanten, die durch das Rundeisen entstehen kleine Striche drucken. Kann aber auch sehr charmant aussehen ;)

Mein Druckergebnis


Mit einer Druckpresse wäre das Ergebnis natürlich viel sauberer und man müsste nicht so viel Farbe verwenden. Ich bin dennoch sehr zufrieden. Links seht ihr den ersten Druck mit weniger Farbe und rechts den folgenden Versuch mit mehr Farbe.

Dienstag, 25. Oktober 2016

Rückblick und neuer Anlauf [II.BwT 01]

Hey ihr Kreativen und Begeisterten,

ich bewerbe mich in 5 1/2 Wochen noch einmal ganz neu auf einen Studienplatz für Kommunikationsdesign. Mein Bewerbungstagebuch geht also auch in eine zweite Runde. Deswegen gibt es zu Beginn eine kleine Zusammenfassung der letzten Monate. Um nicht zu viel reine Text-Beiträge auf meinem Blog zu haben, sind die alten Einträge bereits gelöscht worden.


Freitag, 21. Oktober 2016

Art Journal

Meine kurze Vorgeschichte


Als ich 14/15 war, sah ich die vielen fantastischen Künstler und Designer. Ich war beeindruckt und wollte genauso gut und perfekt werden. In der Ausbildung zeigte man mir dann, wie ich mit Technik genau das erreichen konnte.

Jedoch erwähnte niemand, dass es auch wichtig sein könnte, verrückt zu sein und wenn es einem danach ist, einfach Farbe auf das Papier zu werfen und daraus etwas zu machen. Ich habe nie gelernt, wie richtige Skizzen aussehen und dass Perfektion für viele langweilig ist. 

Ich muss es mir also selbst beibringen. Und das versuche ich in Form eines Art Journals. Darauf bin ich über ein paar wundervolle Blogs gestoßen. Schaut sie euch doch mal an!
Rike's art ♦froebelsternchen ♦art bee art ♦Kreative Journalwelten


Was ist ein Art Journal?


Das ist eine Art "kreatives Tagebuch" oder einfach eine Ansammlung ungezwungener (privater) Arbeiten. Die meisten haben dafür Bücher oder Hefte, die sie zum Teil selbst gebunden haben. Und das sind die Regeln:

  • Es ist DEIN Buch! Du machst es nur für dich. Hier kannst du deine Gefühle verarbeiten.
  • Sei wild und frei! Das ist vielleicht der einzige Ort, wo dir keiner vorschreibt, was du tun musst.
  • Alle Materialien sind erlaubt! Male, kleckse, zeichne, kritzle, zerreiße, klebe, schneide, nähe....
  • Wie bei einem echten Tagebuch steht es dir frei wie oft und was du ihm erzählen möchtest. 
  • Es gibt kein Richtig oder Falsch, kein Schön oder Hässlich, kein Gut oder Schlecht!
  • Du musst damit niemanden beeindrucken!


Meine ersten Gehversuche


Mit der ersten Seite möchte ich mich von der Schule verabschieden. Von der Welt, die einen auf das echte Leben nicht wirklich vorbereitet. Die meisten Hefter habe ich schon weggeworfen, aber einen Test habe ich noch gefunden und prompt für den Hintergrund zerrissen. Und was soll ich sagen? Ich hatte großen Spaß :)

Verwendete Materialien:
alter Schultest aus der Ausbildung, Ausstellungsflyer meiner Ex-Berufsschule, abgestempelter Briefumschlag, verdünnte und unverdünnte Acrylfarben, Transparentpapier, Kleber und Faserstifte



Dienstag, 18. Oktober 2016

Mein Arbeitsplatz

Ich zeichne und male nun schon seit ca. 8 Jahren und hatte noch nie einen richtigen Arbeitsplatz - einen Ort an dem ich mich so einrichten durfte, wie ich wollte. Jetzt endlich ist die Möglichkeit zum ersten Mal da.

In der ersten eigenen Wohnung

Ich bin nach fast 1,5 Jahren Fernbeziehung mit meinem Freund zusammengezogen. Jeder von uns hat bisher in einem möblierten Zimmerchen gelebt. Ich in einer WG im sächsischen Vogtland und er in einem Apartment in Mainz. Für uns beide ist die große, helle Wohnung, die wir jetzt haben einfach Luxus.  Aber wie das mit einem Umzug so ist: erst nach und nach wird eine Wohnung auch wohnlich. Vor allem, wenn man bisher kaum eigene Möbel hatte. Damit die wichtigsten Zimmer gedeihen konnten, wurde das Arbeitszimmer erst einmal zur Abstellkammer. Ich saß also die ersten Monate zum basteln und arbeiten am Essenstisch im Wohnzimmer. Das hat sich letztes Wochenende endlich geändert.


Teil 1 - mein Kipptisch
Ich habe ihn irgendwann für 20 Euro von einer Person gekauft, die ihn sonst weggeworfen hätte.  Auf der Kommode rechts daneben habe ich eine kleine Abstellfläche, um meine Stiftsammlung oder Farben und Pinsel abzulegen. Außerdem fand auch meine Mini-Anlage für die bessere Atmosphäre dort ihren Platz. Neben der Kommode ist noch eine Lücke, wo ich meine Leinwände verstauen kann - bemalt und unbemalt.


Teil 2 - der riesige Schreibtisch
Nachdem aus mehreren Gründen klar wurde, dass ich die dunkelste Ecke der gesamten Wohnung beziehen werde, musste eine helle, freundliche Lösung her. Als erstes kümmerte ich mich um passendes Licht. Ich kaufte bei Aldi eine Tageslicht-Tischleuchte und ersetzte die Birne in meiner Stehlampe durch eine Hellere.

Nach einigem Hin und Her fand ich außerdem eine perfekte Lösung für einen großzügigen Arbeitsbereich. Ich brauchte zwei Regale von IKEA und eine 200x80cm Massivholzplatte, die wir bei Bauhaus holten. Alle Teile wurden einfach übereinander gelegt. Die Platte ist so schwer, dass sie nicht auf dem glatten Lack der Regale herum rutscht. Alles zusammen hat ca. 110 Euro gekostet.

Nun habe ich einen herrlich großen Arbeitsplatz mit viel Stauraum darunter. Die Arbeitsplatte ist etwas höher als bei normalen Oberflächen, was gut für Tätigkeiten ist, die ich im Stehen ausführen möchte. Was nun noch fehlt ist ein bisschen Leben. Der Bilderrahmen soll vielleicht an die Wand über dem Schreibtisch. Außerdem fehlen noch Behälter für die Regalfächer und ein wenig Künstler-Chaos auf dem Tisch ;)